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Versicherungskosten

 

(dmb) Zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr zahlen Mieter durchschnittlich allein für Sach- und Haftpflichtversicherungen an ihre Vermieter, teilte der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin mit.

Nach der Betriebskostenverordnung – früher II. Berechnungsverordnung – sind die Kosten der Versicherung des Mietshauses gegen Feuer-, Sturm- und Wasserschäden, die Kosten der Glasversicherung und der Haftpflichtversicherung für das Gebäude, den Öltank und den Aufzug Betriebskosten. Diese Kosten können durch eine Regelung im Mietvertrag – genauso wie die Kosten und Gebühren für Wasser, Abwasser, Grundsteuer, Müllabfuhr, Hausmeister usw. – auf die Mieter abgewälzt werden.

Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes sind dagegen die Kosten einer Rechtsschutzversicherung oder einer Hausratsversicherung des Vermieters genauso wenig Betriebskosten wie eine Mietverlustversicherung. Hier muss der Mieter nie zahlen.
Neu ist, dass mit der Betriebskostenverordnung seit 1. Januar 2004 klargestellt wird, dass auch die Kosten für eine Versicherung gegen Elementarschäden, das heißt Überschwemmungen oder Erdbeben, umlegbare Betriebskosten sind. Nicht umlegbar, so der Deutsche Mieterbund, sind dagegen Prämien für eine Terrorversicherung. Zumindest bei Wohnraummietverhältnisses dürften derartige Versicherungskosten unnötig und unwirtschaftlich sein. Anders möglicherweise in Gewerberaummietverträgen, zumal wenn die Mietobjekte in exponierter Lage liegen.