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Blei im Trinkwasser

Bleibelastungen im Trinkwasser: 25 Mikrogramm pro Liter sind nur noch zulässig

 
(dmb) Ab dem 1. Dezember 2003 gelten nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes (DMB) neue Grenzwerte für Bleibelastungen im Trinkwasser: 25 Mikrogramm pro Liter sind dann nur noch zulässig. Zur Zeit sind noch 40 Mikrogramm pro Liter erlaubt.

 

Die am 1. Januar 2003 neu gefasste Trinkwasserverordnung realisiert die Vorgaben der EU-Richtlinie 98/83 schrittweise. So sinkt zum 1. Dezember 2003 der Grenzwert auf 25 Mikrogramm, und zum 1. Januar 2013 sinken die Grenzen dann endgültig auf 10 Mikrogramm.

 

Für die Einhaltung der Grenzwerte in der Hausinstallation ist der Vermieter verantwortlich. Notfalls muss er die Installation ganz oder teilweise erneuern. Mieter in Häusern mit Bleirohren sollten die aktuelle Bleikonzentration prüfen. Sie erhalten Hilfe und Informationen bei den örtlichen Gesundheitsämtern oder Wasserwerken und natürlich bei ihrem Mieterverein.

 

Schon heute gilt, dass bei spürbaren Grenzwertüberschreitungen, nach kurzem Ablaufenlassen des Wassers, von mehr als 40 Mikrogramm pro Liter ein Wohnungsmangel zu bejahen ist. Der Mieter kann die Miete kürzen, der Vermieter muss die Hausinstallation instandsetzen, das heißt auf eigene Kosten erneuern