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Trinkwasser

Bleibelastungen im Trinkwasser: Höchstens 10 Mikrogramm pro Liter

 
(dmb) Seit dem 1. Januar 2013 liegt der Grenzwert für Bleibelastungen im Trinkwasser bei 10 Mikrogramm pro Liter.

Für die Einhaltung der Grenzwerte in der Hausinstallation ist der Vermieter verantwortlich. Notfalls muss er die Installation ganz oder teilweise erneuern. Mieter in Häusern mit Bleirohren sollten die aktuelle Bleikonzentration prüfen. Sie erhalten Hilfe und Informationen bei den örtlichen Gesundheitsämtern oder Wasserwerken und natürlich bei ihrem Mieterverein.

Bei spürbaren Grenzwertüberschreitungen, nach kurzem Ablaufenlassen des Wassers, ist ein Wohnungsmangel zu bejahen. Der Mieter kann die Miete kürzen, der Vermieter muss die Hausinstallation instandsetzen, das heißt auf eigene Kosten erneuern.